Stadtverwaltung erprobt Handlungsablauf bei Stromausfall

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Stadtverwaltung erprobt Handlungsablauf bei Stromausfall
Um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung bei einem flächendeckenden Stromausfall zu gewährleisten, testet die Stadt nun eine Stromnetzersatzanlage.

Müncheberg. Die Stadtverwaltung erprobt aktuell den Handlungsablauf zur Sicherstellung der Stromversorgung im Krisenfall. Dazu wird es am 9. Mai einen Testlauf zum Einsatz einer Stromnetzersatzanlage geben, welche künftig bei einem flächendeckenden Stromausfall die Handlungsfähigkeit des Krisenstabes sichern soll. Dieses sei im Zuge der Gefahren- und Risikoanalyse der Stadt sehr wichtig, teilte die Stadtverwaltung mit. An zwei Standorten in Müncheberg soll so ein Krisenmanagement ermöglicht werden. Dazu gehören zum einen die Stadtverwaltung und zum anderen das Feuerwehrgerätehaus in Müncheberg. Im Ernstfall würden von dort die Koordinierungen des Krisenmanagements getaktet, sowie diverse Wärmeplätze vorgehalten. Um dies zu ermöglichen, bedarf es einer sicheren Stromversorgung.

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Testlauf sei keine Übung des Katastrophenschutzes

Dieser Testlauf sei keine Übung des Katastrophenschutzes, sondern lediglich die Erprobung der administrativen Arbeitsfähigkeit durch eine externe Stromversorgung. Die Stadt testet damit den Ernstfall, wo der Strom für mehrere Tage oder gar Wochen flächendeckend ausfällt. Um dann handlungsfähig zu sein, muss dieses Szenario zumindest einmal im Jahr erprobt werden. Denn dieser Tag X kündigt sich nicht an, heißt es aus der Verwaltung. Wichtiger Punkt dabei ist, die Stromversorgung zügig zu gewährleisten. Am 9. Mai 2018 wird nun zu Übungszwecken die Verwaltung aus dem regulären Stromnetz ausgespeist und anschließend auf eine externe Notstromquelle umgeschaltet. Nach erfolgreicher Gewährleistung der externen Stromversorgung über die Stromersatzanlage wird die Verwaltung wieder zurück auf das reguläre Stromnetz geschaltet. Da hier auch die gesamte Servertechnik betroffen ist, kann es zu Ausfällen von Telefon sowie Mailerreichbarkeit kommen. Dafür bittet die Stadtverwaltung um Verständnis. Spätestens gegen 19 Uhr soll der simulierte Ernstfall abgeschlossen sein.

Die Stadt Müncheberg habe bewusst für diesen Testlauf einen Tag außerhalb der Sprechzeiten gewählt. Da die Verwaltung auch am 11.05.2018 (Brücktag nach Himmelfahrt) geschlossen hat, wir diese dann ab Montag, den 14.05.2018 wieder wie gehabt erreichbar sein.

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