Stadtverordnete beschließen Kita-Neubau

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Stadtverordnete beschließen Kita-Neubau
Beispielbild: Wie die Kita aussehen könnte und wo sie errichtet wird, wird nun erarbeitet.

Münchebeberg. Auf ihrer jüngsten Sitzung am vergangenen Donnerstag, den 5. Oktober 2017, beschlossen die Stadtverordneten, dass Müncheberg eine neue Kita bekommen soll. Mit diesem Grundsatzbeschluss folgten sie einstimmig der Empfehlung des verantwortlichen Fachbereichs in der Stadtverwaltung. Die Bürgermeisterin ist nun beauftragt worden, ein Konzept für die  Errichtung einer neuen Kindertagesstätte zu erarbeiten und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen.

Wie die Verwaltung argumentiert, sei ein Neubau unausweichlich. Die baulichen Anlagen der städtischen Kitas sind überaltert und hätten stetig steigende Instandhaltungsmaßnahmen zur Folge. Die Gewährleistung der Standards der Kinderbetreuuung, der Betriebstättengenehmigung, der Arbeitsstättenverordnung und nicht zuletzt des Brandschutzes werden immer kosteninsiver. Zwei von drei Kitas der Stadt seien so langfristig nicht mehr für die Kinderbetreuung geeignet. Aber auch die Prognosen der demographische Entwicklung fließen in diese Entscheidung mit ein. Steigende Geburtenzahlen und erfreuliche Bervölkerungszuwächse im Berliner Umland deuten auf einen steigenden Bedarf an Kita-Plätzen auch in Müncheberg hin. Schon jetzt gibt es bei den Anmeldungen auf Kita-Plätze zum Teil Wartelisten, da die Kapazitätsgrenzen erreicht sind. Und auch die Grundschule Müncheberg startete in diesem Jahr seit langem wieder dreizügig (hier der Bericht dazu).

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Der zuständige Fachbereich soll nun in dem Neubau-Konzept zuerst die Bedarfskapazität an vorzuhaltenden Betreuungsplätzen ermitteln. Außerdem soll geprüft werden, ob der Neubau von einer oder von zwei Einrichtungen angestrebt werden soll. Hier gilt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Die Standortfrage ist zu klären. Dabei ist der Gebietsänderungsvertrag vom 31.03.2002 zur Bildung der Stadt Müncheberg zu beachten. Dieser schreibt eine Gleichbehandlung der Einrichtungen des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in allen Ortsteilen vor. Insbesonders schließt das den Erhalt der Kita-Standorte von Müncheberg und Obersdorf mit ein.

Technisch soll das zu erarbeitende Konzept auch Fragen zu Anzahl und Größe der Räumlichkeiten, zu Art und Qualität der Ausstattung, zu organisatorischen und betrieblichen Randbedingungen  sowie zur Größe und Gestaltung des Außenbereichs beantworten. Dies soll nach entsprechender DIN erfolgen. Bezüglich Finanzierung sollen Möglichkeit von Förderungen geprüft werden und in ein entsprechendes Finanzierungskonzept mit einfließen.

Aus dem Ausschuss für Soziales, Kultur, und Jugend wird eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, die sich zeitnah mit dem Projekt Kita-Neubau befasst. Und da zu einer Realisierung des Bauvorhabens eine Kreditaufnahme erforderlich sein wird, müssen finanzielle Auswirkungen für den Stadthaushalt ab 2018 mit eingeplant werden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind jedoch noch keine Prognosen zu eventuellen Gesamtkosten möglich.

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