Jäger feiern ökumenische Hubertusmesse in der Dahmsdorfer Kirche

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Jäger feiern ökumenische Hubertusmesse in der Dahmsdorfer Kirche.
Mit einer ökumenischen Hubertusmesse gedachten die Jäger in der Dahmsdorfer Kirche dem heiligen Hubertus.

Müncheberg/Dahmsdorf. Am 3. November feierten die Jäger in der Dahmsdorfer Dorfkirche einen ökumenischen Hubertusgottesdienst. Dazu eingeladen hatte die Jagdgesellschaft Müncheberg mit ihrem Vorsitzenden Jürgen Rückheim, der auch die Begrüßungsworte an die zahlreich erschienenen Jäger und Gäste richtete. Zu Gast waren auch die Jagdhornbläser der Jägerschaft Strausberg, der katholische Pfarrer Bernhard Töpfner und die Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Müncheberg, Frau Karin Bertheau.

Der heilige St. Hubertus war im 7. Jahrhundert Bischof von Lüttich und galt als ein fürsorglicher Wohltäter. Er war ein leidenschaftlicher Jäger. Die Legende besagt, dass ihm auf er Jagd ein Hirsch mit einem prächtigem Geweih begegnete. Zwischen seinen Sprossen hing ein Kreuz. Das habe ihn bekehrt, so Pfarrer Bernhard Töpfner, der noch einmal auf das Leben des heiligen Hubertus einging und wie er zum Schutzpatron der Jäger wurde.

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Pfarrerin Karin Bertheau setzte sich in ihrer Predigt theologisch mit dem Thema Jagd auseinander und musste zugeben, dass es ihr anfangs etwas schwer fiel. Doch wie sich der Bauer um das Bestellen seiner Felder und der Viehwirt sich um die Pflege seiner Nutztiere kümmert, fällt auch den Jägern eine wichtige Aufgabe zu. Sie kümmern sich um die Tiere, die ohne menschliches Zutun in den Wäldern und Fluren ringsum leben. Dabei geht es auch um Regulierung und Balance.

Die Hubertusmesse wird auch als das Erntedankfest der Jägerschaft bezeichnet und jedes Jahr am 3. November zum Hubertustag gefeiert.

Im Anschluss an die Hubertusmesse luden die Jäger zu einem zünfitgen Imbiss mit Wildbratwurst und Getränken ein. Dazu gab es ein Lagerfeuer und Jagdlieder der Jagdhornbläser. Sämtliche Einnahmen wurden für die Dahmsdorfer Dorfkirche gespendet.

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