Flexstrom: Was Kunden jetzt beachten müssen!

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Ratgeber Recht
Ratgeber Recht in Kooperation mit Rechtsanwalt Jan Waßerfall | www.wasserfall.com

Es kommt nicht oft vor, dass ein Stromlieferant pleite geht. Am 12.4.2012 war es wieder so weit: Flexstrom aus Berlin hat Insolvenz angemeldet.

Der in der Vergangenheit sehr preisbewusste Anbieter, gibt seinen Kunden die Schuld an der Pleite. Doch  das hilft jetzt nicht weiter. Flexstrom-Kunden fragen sich was jetzt passiert und wie es mit dem Strom weiter geht.

Unser Kooperationsanwalt Jan Waßerfall hat einige Ratschläge und Tipps zusammen gestellt:

1. Ruhe bewahren. Die Stromversorgung ist gewährleistet, da im Fall der Fälle der örtliche Grundversorger nach § 38 EnWG mit der Ersatzversorgung einspringt.

2. Einzugsermächtigung widerrufen. Zahlen Sie keine größeren Beiträge mehr an Flexstrom, da u.U. Ihr Geld weg sein könnte. Zahlen Sie – wenn überhaupt – kleine monatliche Abschläge direkt per Überweisung.

3. Kündigen Sie Ihren Stromvertrag und Wechsel Sie nach Ablauf der Vertragslaufzeit zu einem anderen Stromanbieter.

So lange Flexstrom nicht die Stromlieferung einstellt (was Sie in der Praxis nicht mitbekommen) bleibt der Liefervertrag gültig. Bei einem Lieferstopp geht die Versorgung auf den Grundversorger über. Dieser wird Sie darüber informieren. Sie haben dann die Möglichkeit sich binnen drei Monaten einen neuen günstigeren Anbieter zu suchen (§ 38 Abs. 2 EnWG).

Günstigen Strom finden Sie hier.

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