Feuerwehr Müncheberg trainierte Fahrsicherheit

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Feuerwehr Müncheberg trainierte Fahrsicherheit
Die Müncheberger Feuerwehr war mit je einem Fahrzeug aus Müncheberg und aus Trebnitz beim Fahrsicherheitstraining in Linthe, um das Beherrschen der Fahrzeuge in schwierigen Situationen zu üben.

Müncheberg/Trebnitz. Bereits zum 13. Mal fand am 15.10.2017 das Fahrsicherheitstraining der Feuerwehren aus Märkisch-Oderland statt, an dem insgesamt 6 Wehren teilnahmen. Von der Feuerwehr Müncheberg nahmen ein Fahrzeug von der Wache Müncheberg und ein Fahrzeug von der Ortsfeuerwehr Trebnitz am Training mit insgesamt 10 Fahrern teil. Geübt werden sollte an diesem Tag die Fahrzeugbeherrschung in unvorhersehbaren und plötzlichen Gefahrensituationen.

Per Fahrzeugkolonne ging es ab 6.30 Uhr nach Linthe zum ADAC-Trainingsgelände, wo gegen 8:00 Uhr das Training begann. Zu den dann folgenden Fahrübungen gehörten unter anderem die stabile Fahrzeugführung und das Bremsen auf simuliertem Glatteis, unterschiedlichen Untergründen, in Kurven sowie in Ausweich- und Slalommanövern. Die Teilnehmer konnten selbst erfahren, wie sich der Bremsweg bei einer Vollbremsung auf Glatteis verändert. Bereits bei einer Geschwindigkeit von „nur“ 20 Km/h bzw. 40 Km/h,  kann sich dieser auf über 40 Meter erhöhen. Doch die größte Herausforderung stellte für Fahrer die Dynamikplatte dar. Denn diese brachte das Fahrzeug auf der Hinterachse zum Ausbrechen und die Fahrzeuglenker hatten alle Hände voll zu tun, die Feuerwehr sicher zum Stehen zu bringen. Ziel dieser Übung sollte sein, bei einer Geschwindigkeit von circa 30 bis 35 Km/h auf der nachfolgenden glatten Fläche möglichst mittig zum stehen zu kommen.

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Wie sich ein Fahrzeug in Grenzbereichen verhält, ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Diese sind zum Beispiel Geschwindigkeit, Fahrzeuggewicht, Fahrbahnuntergrund, Fliehkraft und, ganz wichtig, die Beschaffenheit der Reifen.  So war das Trebnitzer Feuerwehrfahrzeug das Älteste und eines der leichtesten Variante. Es ließ sich aber, aufgrund der offenbar sehr guten Reifenwahl, gut händeln und hatte mit die besten Bremsergebnisse.

Gerade für Feuerwehrleute ist das Fahrsicherheitstraining eine wichtige Hilfe. Denn die Fahrer tragen im Einsatzfall nicht nur die Verantwortung für das Fahrzeug selbst, sondern auch für die  mitfahrenden Kameradinnen und Kameraden. Im wahren Leben gibt es in gefährlichen Situtationen keinen zweiten Versuch. Und deswegen ist es gut, das Fahrverhalten seines Fahrzeugs in Grenzbereichen zu kennen und wie adäquat darauf reagiert werden sollte. Denn Gefahren bestehen für die Feuerwehrleute nicht erst beim Einsatz vor Ort, sondern bereits auch bei der An- und Abfahrt.

Bild &Video&Textvorlage: Maria Buch

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