Erstes Treffen im Projektbüro hierzulande(n) war ein voller Erfolg

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Erstes Treffen im Projektbüro hierzulande(n) war ein voller Erfolg
Rund drei Dutzend ehemalige, aktuelle und neue Münchebergerinnen und Müncheberger trafen sich am Sonntag, den 4. März 2018, um bei einem gemeinsamen Frühstück Ideen zu Müncheberg auszutauschen.

Müncheberg. Anfang Februrar öffnete das Projektbüro hierzulande(n) erstmals seine Türen für Münchebergerinnen und Müncheberger, sowie für Freunde von Müncheberg. Das Projekt hierzulande(n) ist eine von der Brandenburger Staatskanzlei geförderte Rückkehrerinitiative, die sich kreativ und lösungsorientiert der Bevölkerungs(rück)entwicklung im ländlichen Raum stellt. Einheimische, Zugezogene und Immerdagewesene, aber auch Ehemalige sollen miteinander vernetzt werten. Dies soll zum Beispiel durch die Schaffung von Events und Netzwerktreffen geschehen. Neben der Möglichkeit einer allgemeinen Beratung von Zugezogenen, Pendlern und Rückkehrern(innen), soll künfitg eine Broschüre wichtige Infos zum sozialen Leben in der Stadt und in der Region geben. Ausserdem soll eine Datenbank erstellt werden, welche zuzugbegünstigende Faktoren erfasst. Diese soll ergänzend auf der Projekthomepage veröffentlicht werden und unter anderem Informationien über verfügbare Immobilien- und Gewerberäume in Müncheberg und in den umstehenden Kommunen, Stellenangebote sowie Infos zum sozialen Leben liefern.

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Probe-Wohnen und -Arbeiten

Interessierte Rückkehrer und Neubürger haben die Möglichkeit, in den Räumlichkeiten der Rückkehererinititative probezuwohnen bzw. probezuarbeiten. Im eigenen Showroom/Co-Working-Space in der Ernst-Thälmann-Straße in Müncheberg steht Platz zur Verfügung, der für Büro- und Computerarbeiten genutzt werden kann. Weiterhin kann in den Räumlichkeiten auch vorübergehend übernachtet werden, wofür ein separates Zimmer zur Verfügung steht. Ein Küche und ein Bad stehen ebenfalls zur Verfügung.

Frei.Raum statt Leer.Stand

Schwerpunkt des Projektes hierzulande(n) ist die Schaffung alternativer Raumkonzepte für leerstehende Immobilien. Aus Ideen sollen Konzepte werden, die dann umgesetzt werden sollen. Dazu gehöre auch eine erforderliche Raumanmietung sowie die Akquise potentieller Zuziehender.

Eine erste Sammlung von Ideen gab es nun im ersten Netzwerktreffen im Projektbüro in der Ernst-Thälmann-Straße. Gut drei Dutzend Besucher folgten am Sonntag, den 4. März, der Einladung von Carolin Schönwald, um bei einem gemeinsamen Frühstück in einer lockeren und entspannten Atmosphäre über Müncheberg und seine Möglichkeiten zu sprechen. Vorweg stellten sich die Anwesenden kurz vor und jeder von ihnen bekam ein farbiges Stück Karton, in Form eines Menschens, worauf kurze Informationen zur Peron notiert werden sollten. Grün stand für Müncheberger, die weniger als 7 Jahre in der Stadt leben, gelb für länger als 7 Jahre und die roten Figuren waren die „Immerdagewesenen“. Dabei fiel schon auf, dass die „Alt-Müncheberger“ an diesem Sonntag deutlich in der Minderheit waren.

Die grünen Figuren stehen für Müncheberger, die weniger als 7 Jahre in der Stadt leben, die gelben für mehr als 7 Jahre und die roten Figuren sind die „Immerdagewesenen“.

Nach der Vorstellungsrunde ging es in eine offene Runde über, wo jeder seine Ideen, Gedanken und Wünsche auf Karten notieren konnte. Dabei unterteilte Projektleiterin Carolin Schönwald in zwei Themenbereiche, um eine erste grobe Struktur vorzugeben. Im ersten Themenbereich ging es um strukturelle Fragen. Dazu zählen zum Beispiel kommunal(politische) Strukturen, die Vereinsarbeit, Bildungs- und Sozialfragen und ehrenamtliches Engagement. Der zweite Themenbereich beschäftigt sich dann mit räumlichen Fragen, wie Leerstand, soziale Treffpunkte, alternative Raumkonzepte sowie auch die Einbeziehung der Ortsteile.

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Nach der dritten Veranstaltung sollen erste Ergebnisse formuliert werden

Konkrete Ergebnisse und ableitbare Handlungen gab es am Ende noch nicht. Doch das war auch nicht das Ziel der ersten Veranstaltung. Denn dieses erste Treffen diente dem Kennenlernen und der Sammlung von Ideen. Und dabei waren die Anwesenden sehr kreativ und fleißig, wobei sich schon zwei Dinge herauskristallisierten. Das Eine war der Wunsch nach Vernetzung – Ortsteile und Müncheberg, alt und jung, Neu-Müncheberger und Einheimische, Verwaltung, Politik und Ehrenamt. Aber auch der Wunsch nach mehr Räumen war sehr oft zu lesen – Kneipe, Kulturhaus, Bürgerhaus, Familiencafé, Mehrgenerationenhaus, bis hin zur Idee, den ehemaligen Stadthof im Zentrum als kulturelles Zentrum der Stadt zu entwickeln für Kunst, Kultur, Handwerk und Begegnung.

Das nächste Treffen soll schon am kommenden Sonntag, den 18. März, stattfinden. Dann sollen beim mittäglichen Brunch die vorliegenden Ideen konkretisiert und weiter besprochen werden. Und weitere zwei Wochen später plant das Projektteam die Formilierung erster Ergbnisse.

 

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