Diakonie bietet mit GuStaF eine Begegnungsmöglichkeit an

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Diakonie bietet mit GuStaF eine Begegnungsmöglichkeit an
Motopädin und Gymnastiklehrerin Julia Scheffler, Juliane Hager mit Sohn Noah Linus, Doreen Kestin mit Tochter Grace und Hebamme Beate Franzke (v.l.n.r.) in der Diakonie Müncheberg

Müncheberg. Seit Juli 2017 gibt es in den Räumen der Diakonie in der Müncheberger Wasserstraße regelmäßige Begegnungsmöglichkeiten für (werdende) Eltern und Familien mit Kindern im ersten Lebensjahr. Das Angebot nennt sich GuStaF, was für „Guter Start ins Familienleben“ steht. Gerade die ersten Lebensmonate und -jahre sind von herausragender Bedeutung für die gesamte weitere Entwicklung eines Kindes. Deswegen ist es gerade in dieser Zeit wichtig, aktuelle und künftige Eltern zu unterstützen. Konkret richtet sich das Angebot an Eltern in Elternzeit, aber auch an Schwangere in Vorbereitung auf die Zeit mit dem Kind. Es ist kostenlos und steht jedem offen bzw. ist von keinen Voraussetzungen abhängig.

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Jeden Donnerstag steht Julia Scheffler in der Zeit von 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr zur Verfügung, um Fragen von Ratsuchenden zu beantworten und um wertvolle Hinweise und Tipps zur frühkindlichen Entwicklung zu geben. So bastelt sie an jedem ersten und dritten Donnerstag mit den Eltern Wahrnehmungsspielzeuge für die Kinder. Dazu verwendet sie Alltagsmaterialien und zeigt so eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, die Wahrnehmungssinne der Kleinen zu fördern. An den anderen beiden Donnerstagen finden Baby-Wahrnehmungskurse statt, mit Sinnesübungen wie zum Beispiel Fingerspiele und gemeinsames Singen. Der zentrale Ansatz der Motopädin Julia Scheffler ist dabei die Bewegung und die Nutzung der Wechselwirkungen zwischen dem Körper in Bewegung und der Psyche eines Menschen. Doch sie ist nicht nur Motopädin, sondern auch Gymnastiklehrerin und Prä- bzw. Postnatal-Trainerin, für Training während und nach der Schwangerschaft.

Kostenlose Hebammen-Sprechstunde

Jeden ersten Donnerstag im Monat ist darüber hinaus Hebammen-Sprechstunde. An diesem Tag bietet die Hebamme Beate Franzke, zusätzlich zur Möglichkeit von Hausbesuchen, Informations- und Beratungsgespräche für Schwangere an. Und auch diese sind kostenlos und können von Interessierten ohne Antrag und Anmeldung genutzt werden. In einem geschützten und vertraulichen Rahmen soll so, ohne offizielle Behörden, frühzeitig Ängsten und Problemen vorgebeugt werden, die mit der Geburt eines Kindes und der Förderung einer gesunden Entwicklung einhergehen können. Aber auch bei einem Verlust eines Kindes kann Beate Franzke bei der Trauerbewältigung helfend und tröstend zur Seite stehen.

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Das Projekt wird im Rahmen der Bundesstiftung „Frühe Hilfen“ angeboten und gefördert durch den Landkreis Märkisch-Oderland gefördert.

Vision ist ein generationsübergreifendes Angebot

Die Diakonie ist mittlerweile seit über 10 Jahren am Standort Müncheberg ansässig. Und der bisherige Schwerpunkt lag in der klassischen Hilfe zur Erziehung. Mit dem Projekt „Frühe Hilfen“ möchte die Diakonie nun Familien mit Bedarf ein frühzeitiges Hilfeangebot zur Verfügung stellen. Dies geschieht unter Wahrung der Privatsphäre. Denn viele Familien scheuen sich, Hilfeangebote von Behörden in Anspruch zu nehmen. Aus diesem Grund sei man langfristig auch auf der Suche nach eigenen Räumlichkeiten für diese Hilfen. Denn die klassischen Hilfen zur Erziehung werden in der Regel durch das Jugendamt getragen.

Anke Noack, Bereichsleiterin der Jugendhilfe und Beratung der Diakonie, sieht dieses Beratungsangebot vor allem als Prävention und lädt frisch gewordene Eltern herzlich dazu ein, das Angebot kennenzulernen und zu nutzen. Längerfristig schwebt ihr sogar ein generationsübergreifendes Angebot vor, welches von der vorgeburtlichen Beratung bis hin zu Begegnungsmöglichkeiten von Jung und Alt reichen soll. Und dazu sollen weitere Fördermöglichkeiten akquiriert werden.

Den Flyer der Diakonie zur Frühförderung in Müncheberg mit Ansprechpartnern gibt es hier.

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