Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug ist an Feuerwache eingetroffen

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Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug ist an Feuerwache eingetroffen
Das neue HLF 20 der Firma Rosenbauer soll im Januar 2018 offiziell in Dienst gestellt werden.

Müncheberg. Am Freitag, den 15.12.2017, war es endlich soweit. Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug ist an Feuerwache eingetroffen. Drei Tage später, am Montagabend, stellte nun Stadtwehrführer Carsten Greim das neue Einsatzfahrzeug den Kameradinnen und Kameraden der Müncheberger Feuerwehren vor. Das HLF 20 der Firma Rosenbauer hat als Grundlage ein Fahrzeug von MAN und bietet neben dem Fahrzeugführer noch 8 weiteren Feuerwehrleuten Platz.

Zur Brandbekämpfung führt das HLF einen Tank mit 2.000 Liter Löschwasser mit sich. Und mit den beiden Schlauchhaspeln am Heck können in kürzester Zeit Strecken mit dem B-Schlauch auf 280 Meter Länge verlegt werden. Doch neben der Brandbekämpfung wird das neue Einsatzfahrzeug zur technischen Hilfeleistung eingesetzt. Auf ihm befindet sich zum Beispiel die Bergungs- und Rettungstechnik, die bei Verkehrsunfällen zum Einsatz kommt. Sehr froh ist Carsten Greim über die Winde, die sich vorn am Fahrzeug befindet.

Auf den beiden Haspeln am Heck befinden sich je 140 Meter B-Schlauch.

Das komplette Fahrzeug ist mit LED-Technik ausgestattet, die neben höchster Lichtausbeute auch energiesparend ist. So ist für den hochmodernen LED-Lichtmast kein Generator mehr notwendig. Die Vorsorgung erfolgt über das Bordspannungsnetz, wodurch der Einsatzort sehr schnell ausgeleuchtet werden kann. Durch den dreh- und schwenkbaren Lichtmastkopf ist sowohl eine Umfeldbeleuchtung, als auch eine punktgenaue Ausleuchtung möglich. Letztendlich werden die beleuchteten Fächer für Ausrüstung und Gerätschaften die Arbeit der Feuerwehrleute bei den Einsätzen erleichtern.

Wie Carsten Greim weiter berichtete, waren 5 Kameradinnen und Kameraden zu einer eintägigen Einweisung bei der Firma Rosenbauer. Dort bekamen sie alle Details und Besonderheiten vom Fahrzeug erklärt. Nun gilt es, das mitgebrachte Wissen zu festigen und an die restlichen Feuerwehrleute weiterzugeben. Schließlich sollte im Einsatz dann jeder Handgriff sitzen. Die offizielle Indienststellung ist dann für den Januar geplant. Gleichzeit wird dann ältere Technik ausgemustert. Insbesondere das geliehene Fahrzeug wird dann zurück an die Feuerwehr Fürstenwalde gehen.

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Die Anschaffung des HLF 20 hatte die Stadtverordnetenversammlung auf ihrer Sitzung am 01.06.2017 beschlossen, um so die Einsatzbereitschaft der freiwilligen Feuerwehr sicherzustellen. Die Stadt Müncheberg least das Fahrzeug für einen Zeitraum von 10 Jahren.

Feuerwehrführerschein ist für die Müncheberger Feuerwehr kein Thema

Auf den sogenannten „Feuerwehrführerschein“ angesprochen, teilte der Stadtwehrführer mit, dass dieser für die Müncheberger Feuerwehr kein Thema sei. Die Haftungsrisiken seien nicht abschließend geklärt und nicht kalkulierbar. Aus diesem Grund hat sich die Stadt dazu entschlossen, den Feuerwehrleuten die Führerscheinausbildung zu bezahlen. Diese hätten dann nur noch einen Eigenanteil von 500 Euro beizusteuern. Aktuell seien 11 Kameradinnen und Kameraden in der Fahrschulausbildung. Geplant ist, dass künftig pro Jahr drei Feuerwehrleute die Fahrschule besuchen dürfen.

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