Beleuchtung in der Müncheberghalle auf LED-Technik umgerüstet

[Anzeige]
Beleuchtung in der Müncheberghalle auf LED-Technik umgerüstet
In den Herbstferien wurde die Beleuchtung in der Müncheberghalle auf LED-Technik umgerüstet.

Müncheberg. In den Herbstferien wurde die Beleuchtung in der Müncheberghalle auf LED-Technik umgerüstet. Dazu wurde die Halle in der kompletten Ferienzeit für sämtliche Veranstaltungen gesperrt. Nachdem zuvor schon im Servicegebäude die alte Beleuchtung gegen moderne LED-Technik ausgetauscht wurde, war nun die rund 1.800 m² große Sporthalle an der Reihe. Aufgrund der Hallenhöhe war ein Hubwagen erforderlich, der nur ganz behutsam auf dem Doppelschwingboden der Halle fortbewegt werden durfte.

Insgesamt wurden 312 Lampen mit veralteter Leuchtröhrentechnik abmontiert und verschrottet. An deren Stelle kamen nun vier LED-Lichtbänder mit einer Länge von je 50 Metern. In jeder Hallenhälfte befinden sich nun zwei Präsenzmelder, die bei leerer Halle die Beleuchtung vorübergehend abschalten. Dies soll neben der generellen Stromersparniss durch die LED-Beleuchtung weitere Einsparungen bringen. Denn oftmals ist die Beleuchtung in Betrieb, obwohl sich niemand in der Halle oder in den Räumen im Nebengebäude aufhält.

[Anzeige]


Die Müncheberger Wohnungsgesellschaft, als Betreiberin der Müncheberghalle, nutzte zur Finanzierung der Umrüstung öffentliche Fördermittel. Denn durch das Bundesumweltministerium werden Maßnahmen dieser Art im Programm Klimaschutzinvestitionen in Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Sportstätten bezuschusst. Dabei werden bis zu 40 Prozent der Gesamtnettokosten gefördert. Und diese betrugen in der Müncheberghalle für die gesamte Umrüstung rund 50.000 Euro. Vorraussetzung für die Förderung war die Verringerung des CO²-Ausstoßes um mindestens 50 Prozent. Und das ist bei dieser Technik der Fall, wie Jens Schubert von der bauausführenden Firma ETM aus Müncheberg erklärt. Allein in der Halle beträgt die Leistung der Beleuchtungsanlage nun  rund 5.000 Watt. Zuvor waren es rund 20.000 Watt. Das ist eine Reduzierung um cirka 75 Prozent.

Die Beleuchtung in der Halle ist nun deutlich besser geworden. Davon können sich die Nutzer der Halle in der nächsten Zeit selbst überzeugen, denn das angenehme und gleichmäßige Licht fallen sofort auf. Anders als zuvor, wo rund 30 Prozent der Leuchtstoffröhren bereits ausgefallen waren. Die neuen LED-Lichtleisten sind nicht nur kleiner, sondern auch bestens für eine Ballsporthalle geeignet, da sie ballwurfsicher und splittergeschützt sind. Die Präsenz- bzw. Bewegungsmelder verfügen darüber hinaus über Ballschutzgitter.

Die 1998 errichtete Müncheberghalle ist als Dreifelderhalle eine der größten Mehrzweckballspielhallen in der Region. Von den jährlichen Gesamtbetriebskosten in Höhe von rund 80.000 Euro fallen rund 12.000 Euro allein für Stromkosten an. Durch diese Maßnahme hofft die Wohnungsgesellschaft, die Nutzungsentgelte für Vereine und Sportgemeinschaften weiterhin stabil halten zu können. So teilte Herr Worms mit etwas stolz mit, dass, trotz steigenden Energiekosten, die Entgelte seit vielen Jahren unverändert blieben. Und das soll auch so bleiben.

Als nächste Maßnahmen sind für die Müncheberghalle nun Malerarbeiten angedacht, allerdings frühestens im kommenden Jahr.

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*