Anekdoten, Geschichten & Gedichte unterm Apfelbaum

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Anekdoten, Geschichten & Gedichte unterm Apfelbaum
Günther Wolf las Kurzgeschichten aus seinem Leben.

Obersdorf. Seit nunmehr drei Jahren gibt es das Café Landei im Müncheberger Ortsteil Obersdorf. Immer samstags, sonntags und an den Feiertagen laden die Inhaber Corinthe und Pepe Petersik die Gäste ein, um bei Kaffee, Kuchen oder einen kleinen Imbiss etwas Zeit in ihren wunderschönen Garten zu verbringen. Mit diesem Café unter freiem Himmel erfüllte sich das Ehepaar, das bereits seit 17 Jahren in Obersdorf lebt, einen Lebenstraum, erzählte Corinthe Petersik am Samstagnachmittag den zahlreich erschienen Gästen und eröffnete damit die erste öffentliche Lesung mit dem Titel „Corinthe und der Wolf“.

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Im Wechsel mit Günther Wolf, der seit rund sieben Jahren zur Urlaubszeit in der unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, trug sie eigene Gedichte vor, die mal tiefsinnig und nachdenklich und auch mal leicht und humorvoll waren. Der 83jährige Günther Wolf, dessen Geschichten immer mit den Worten „Bärbele hat gesagt…“ begannen, erzählte dann über lustige Begebenheiten aus seinem langen und ereignisreichen Leben. So berichtete er, wie nach einem Ski-Unfall ein mehrtägiger Aufenthalt auf einer österreichischen Krankenstation schnell mal eine internationale Angelegenheit werden kann.  Aber auch eine Fahrrad-Ausflug mit seinem „Bärbele“ und eine Exkursion mit Kranich-Touristen sorgten für reichlich Erheiterung in der Zuhörerschaft.

Musikalisch umrahmt wurden die Vorträge durch Musik von Erika Vera Raake-Heiermann, die auf der Veeh-Harfe spielte. Dieses besondere Instrument sei eine Mischung aus „Hackbrett und Harfe“, so Raake-Heiermann, und wurde als Therapie-Instrument, z. B. für Menschen mit Behinderung, entwickelt. Es sei aber auch bestens für Kinder und Musikanfänger geeignet, da man nahezu keine musikalische Ausbildung benötige. Denn gespielt wird nach Vorlagen, die unter die Saiten geschoben werden. Vorgetragen wurden dann von ihr bekannte Lieder, wie zum Beispiel „Kein schöner Land“, wo die Zuhörerinnen und Zuhörer leise mitsangen und diesen wunderschönen Garten zu einem besinnlichen Ort der Entspannung machten.

In traumhafter Atmosphäre lauschten die Gäste den Darbietungen.

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